Engpassberuf
Ein Beruf, für den dauerhaft zu wenige passende Bewerber gefunden werden; VDAB, Le Forem und Actiris veröffentlichen dazu jährlich regionale Listen.
Als Engpassberuf gilt eine Tätigkeit, deren offene Stellen strukturell schwer zu besetzen sind — etwa wegen zu weniger Bewerber, fehlender Qualifikationen oder weniger attraktiver Arbeitsbedingungen. VDAB für Flandern, Le Forem für Wallonien und Actiris für Brüssel erstellen jeweils eigene, jährlich aktualisierte Listen; Pflegekräfte, Techniker, Fahrer und Bauberufe sind meist vertreten.
Für Arbeitsuchende bedeutet ein Engpass oft mehr Stellen pro Bewerber, schnellere Verfahren und je nach Region Förderungen für Ausbildung oder Umschulung. Bestimmte Listen spielen auch bei Arbeitsmigration eine Rolle. Ob ein Beruf aktuell anerkannt ist und welche Vorteile gelten, muss beim zuständigen regionalen Arbeitsvermittler geprüft werden.
Häufige Fragen
Wo finde ich die offizielle Engpassliste?
Beim regionalen Arbeitsvermittler: VDAB in Flandern, Le Forem in Wallonien und Actiris in Brüssel. Die Listen werden jährlich erneuert.
Welchen Vorteil bietet ein Engpassberuf?
Die Chancen auf eine schnelle Einstellung sind oft besser. Je nach Region können außerdem Ausbildungswege oder Prämien angeboten werden.
Amtliche Quellen
Verwandte Begriffe
Aktualisiert